Nach knapp 7 Jahren haben sich die beiden getreten und sind nun “offiziell” verpaart.
Das Ergebnis lies dann auch nicht lange auf sich warten, Dank installierter Kamera konnte Coco das Ei nicht verstecken - 15.03.2010
Das Ei Nr. 1 brachte 21,5g auf die Waage.
Grisu der Dösbaddel benimmt sich manchmal recht unbeholfen in der Höhle. Er muss unbedingt auch mal die Eier sehen und dabei kickt er eines durch die Gegend... Der Bewohner hat jetzt bestimmt ein SHT und kotzt sich die -noch nicht vorhandene- Seele aus. Aber sonst bemüht sich Grisu wirklich, ein guter werdender Papa zu sein!
Am 16.04.2010 war es dann soweit - Küken Nr. 1 ist da
Baby Nr. 2 kam als Sonntagsküken am 18.04.2010 aus dem Ei, leider wurde es nicht (ausreichend) gefüttert und starb im zarten Alter von 2 Tagen.
Küken Nr. 3 wird ebenfalls wie die Nr. 1 sehr gut von Mama und Papa gefüttert - es nimmt sich ein Beispiel am schon großen Geschwisterchen
Und hier die Nr. 3 mit 10 Tagen - etwas leichter als das Geschwisterchen
Küken Nr. 1 schaut mit genau 3 Wochen aus der Höhle. Vom Gewicht her hat es die Hälfte eines Graupapageien erreicht.
Die Nr. 1 will zeigen, dass sie schon groß ist :)
Es ist aber doch ein ganz liebes Küken
Grisu kümmert sich liebevoll um seine Liebste
3 Tage nach dem ersten Ei kam Nr. 2 und Coco fing an, intensiv zu brüten, schlief dann auch in der Nisthöhle - 18.03.2010
6 Tage nach dem ersten Ei legte Coco dann Ei Nr. 3 - 21.03.2010
und wieder 3 Tage später kam Ei Nr. 4 - 24.03.2010
Es ist nun “amtlich” - von den 4 Eiern sind 3 befruchtet
Am 21.04.2010 schlüpfte mit Hilfe von Mama und Papa auch Nr. 3
Mit 10 Tagen sieht man die kommenden Augen
Hier füttert erst Coco ausgiebig die Kleinen, bevor dann Grisu kommt und Cocos Futtervorrat wieder auffüllt. Ein Geräusch außerhalb lässt dann Grisu schnell nach dem Rechten schauen - ja, aufmerksam sind sie immer :-)
Mit 23 Tagen - es wird grau
und das kleine Küken ist auch ganz friedlich
Hier kann man gut das Federwachstum innerhalb von 24 Stunden sehen:
Allzu lange wird es nicht mehr dauern, und die Kleinen werden die Welt außerhalb der Höhle erkunden wollen. Kräftig genug sind sie schon, es fehlen nur noch ein paar Federn. Interesse?
Mit 7 Wochen wiegt die Nr. 1 bereits so viel wie die Mama - 480g
Die Nr. 3 kann noch etwas zulegen, ist aber auch schon über die 400g-Grenze
Und hier mal die Flügelunterseite von Nr. 3
12.06.2010: Das Küken Nr. 1, ist DER Erstgeschlüpfte und Küken Nr. 3 ist DIE Schwester. Die gleichzeitig durchgeführten Virentests waren erwartungsgemäß negativ.
Wie schrecklich wild und unnahbar eine Naturbrut sein kann, zeigt der Kleine hier
Mit 61 Tagen ist der Kleine schon recht neugierig und möchte wissen, wie es “draußen” aussieht.
Mit 10 bzw. fast 11 Wochen sind die “wilden” Naturbruten scharf auf böse Menschenhände, die in die Höhle greifen:
Mit 79 Tagen ist es nun so weit: Auch wenn der Kleine es wollte, zurück geht nicht mehr: Aber er konnte sich drehen und schaffte es zurück.
Da er nun doch noch in der Höhle ist, durfte er natürlich auch wieder gewogen werden. Er kann sich nun schon gut auf der Hand halten.
Mit 81 Tagen oder 11 Wochen und 4 Tagen ist die Nr. 1 endgültig aus der Höhle ausgezogen.
Trotz der neu gewonnenen Freiheit der Voliere ist das Hähnchen nicht scheuer geworden und geht auf die Hand. Allerdings sind ihm die runden Äste und schwankenden Seile noch nicht so geheuer. Aber Futter nimmt er auch vom Löffel - wie er es bereits bei Mama und Papa gesehen hat.
Nach einem Tag Pause war der Kleine dann wieder draußen - und die Schwester wurde bei der Fütterung auch richtig neugierig:
Mit 11 Wochen und zwei Tagen ist dann auch die kleine Schwester aus der Höhle ausgebrochen und möchte die Welt erkunden:
Bilder und die weitere Entwicklung nach dem Ausflug - klick feste hier
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