Ani 1 klein
Die_Rugengeier_Coco_und_Grisu

Am 16.Mai 2003, konnte Grisu nach gut 7,5stündiger Fahrt die Transportbox verlassen und in den vorbereiteten Käfig vor Cocos Voliere einziehen.

Coco war von dem neuen Bewohner seines ehemaligen Käfigs sofort begeistert und hat gleich Kontakt aufgenommen.

Grisu war auch gleich begeistert von Coco und sie haben sich bekannt gemacht.

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Coco hat sich aber gleich liebevoll der Gefiederplege angenommen.

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Bereits am selben Abend durfte Coco, die wie aufgezogen war, das erste Mal zu Grisu in den Käfig.

Da Grisu eine Naturbrut ist, d.h. von seinen Vogeleltern aufgezogen wurde, war er bis zum flügge werden mit in der Nisthöle. Mit ihm zusammen noch ein Bruder und eine Schwester.

Irgendwann war es seiner Mama wohl zuviel mit den dreien und sie fing an, an den Kleinen die Federn auszurupfen. Das Resultat ist, dass besonders Grisus Nacken ziemlich nackig ist und sich auch bis heute nicht wieder richtig erholt hat.

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Und auch Grisu wusste, was er zu tun hatte.

Am 3. Tag nach Grisus Einzug ist denn etwas passiert, was nicht geplant war:

Da er noch schreckliche Angst vor den “bösen” Menschen hatte, sollte er sich in seinem Käfig erstmal an uns gewöhnen. Doch beim hineingreifen in den Käfig hat Grisu all seinen Mut zusammengenommen und ist aus dem Käfig ausgebrochen.

Schnell wurden die Terrassenfenster gesichert, denn er kannte sich ja mit dem Zimmergrenzen noch nicht aus.

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Grisu war erfreulicher Weise außerhalb des Käfigs viel entspannter.

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Er zeigte sichtliches Interesse an einem Keks, den sich Coco abgeholt hatte.
Als ich ihm ebenfalls ein Stück hinhielt, war die große Furcht vor den Zwei- beinern vergessen.

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Noch am gleichen Tag wurde der Käfig wieder abgebaut und Grisu zog mit in die Voliere von Coco. Die Angst vor der Hand war am Abend schon weg und er zeigt keinerlei Furcht vor mir.

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Da das Zusammenbringen der Beiden nicht in diesem Tempo geplant war, fehlte noch die 2. Schaukel. Diese wurde jedoch sofort bestellt, damit jeder auf seiner eigenen Schaukel schlafen konnte.

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Nach ein paar Tagen kam die 2. Schaukel, aber an manchen Tagen übernachteten sie trotzdem noch gemeinsam.

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Coco hat sich sichtlich gefreut, dass Grisu nun auch draußen war - vielleicht hat sie ihn ja auch zur Flucht aufgefordert.

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Der Bann war gebrochen und von nun an machte er riesen Fortschritte.

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Coco gestattete Grisu auch, mit ihr auf der Schlafschaukel zu übernachten.

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Grisu hatte vorher noch gar keine Flugmöglichkeiten und dem entsprechend waren auch seine Flüge.

Als Landeplatz musste alles herhalten, was ihm halbwegs Halt gab.

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Solche Bilder bedürfen eigentlich keinen Kommentars - sie kann man aber nicht bei Einzelhaltung sehen....

Bis zu Grisus Einzug war ich der Meinung, dass Coco bei uns glücklich und zufrieden ist. Sicherlich hatte sie auch eine schöne Zeit mit uns - aber erst mit Grisu hat sie uns gezeigt, was einen glücklichen Papagei ausmacht bzw. wir konnten es sehen, was ein glücklicher Papagei ist.

Jegliche Verwertung der Bilder ohne unsere ausdrückliche Genehmigung ist untersagt!

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